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Endodontie

„Deinen Zahn erhalten, nach biologischen und nachhaltigen Grundsätzen“

Ursache von Zahnentzündungen

In 80% der Fälle ist eine fortgeschrittene Karies die Ursache einer Entzündung des Zahnnerv. Die Folge sind starke Schmerzen bis hin zu einer Schwellung der Wange oder Abszess. In sehr schweren und akuten Fällen können Unwohlsein und Fieber dazukommen, was dann zu einem echten Notfall führen kann. In akuten Fällen sind dann hoch dosierte Schmerzmittel bzw. ein Antibiotikum indiziert.

Bei jeder Entzündung des Zahnnervs spielen Bakterien im Wurzelkanal eine entscheidende Rolle. Diese können sich aufgrund des abgestorbenen Zahnnervs ungehindert vermehren und können durch die nun fehlenden Immunzellen im Zahn nicht vom Körper entfernt werden. Ist der Zahnnerv vollständig abgestorben, können die Schmerzen verschwinden, das Problem jedoch bleibt und die Entzündung wird chronisch. Wenn Sie das nicht untersuchen lassen, wird die chronische Entzündung irgendwann als „Zufallsbefund“ im Röntgenbild auffallen. Zu diesem späten Zeitpunkt haben Sie an der Wurzelspitze bereits aufgrund der chronischen Entzündung Knochen verloren. Dasselbe passiert unter Umständen, wenn der Zahn durch eine Behandlung nur unzureichend gereinigt wurde. Weiterhin kann sich der Wurzelkanal auch durch einen Spalt an einer Füllung oder Krone reinfizieren (Leakage).

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Kann man den Zahn erhalten?

Der „Totalschaden“ Wurzelkanalbehandlung*. Muss der Zahn jetzt raus?

Wir wissen durch umfassende anatomische und histologische Studien, dass der Wurzelkanal höchst komplex ist. Es ist also eine besondere Herausforderung die Bakterien wieder aus dem Wurzelkanal zu entfernen, insbesondere dann, wenn die Infektion bereits lange besteht. Es erfordert ein Höchstmaß an Wissen und Erfahrung, technischer und materieller Ausstattung dieses komplexe System zu reinigen und zu versiegeln. Wir stellen uns dieser Herausforderung und erfüllen damit die nationalen und internationalen Standards der Fachgesellschaften für Endodontie (ESE, AAE, DGZ).

Der infizierte Wurzelkanal wird mit einem wissenschaftlich anerkannten Protokoll desinfiziert. Die Behandlung findet minimalinvasiv mithilfe des OP-Mikroskops oder Mikro-Endoskops statt. Ein Gummituch (Kofferdam) verhindert zum Einen, dass sie mit den Materialien in Kontakt kommen und zum Anderen eine Kontamination des Wurzelkanals mit Speichel. Durch die lasergestützte Reinigung (Sweeps-Laserkavitation) gelangt die Desinfektionslösung auch in feinste Anatomische Strukturen. Eine Aktivierung der Lösung mit Ultraschall erhöht das Potential der Desinfektion. Die mechanische Reinigung wird dreidimensional mit speziellen, hochflexiblen Feilen realisiert (XP-Shaper, Self-adjustig-File). Einzigartig ist in unserer Praxis die finale Desinfektion mit „kaltem atmosphärischem Plasma“. Die permanente Versiegelung der Wurzelkanäle gelingt mit einem biokompatiblen Kalzium-Silikat-Zement (MTA), welches den Wurzelkanal besonders dicht und antimikrobiell verschließt. Wir verzichten vollständig auf metall- oder formaldehydhaltigen Materialien!

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Fazit

Problemlösung an der Wurzel

Diese Methode der Reinigung und Desinfektion reduziert die Bakterienzahl entscheidend. Gleichzeitig reduziert sich dadurch das Risiko von Komplikationen und Nebenwirkungen. Durch die Verwendung von dauerhaften und biokompatiblen Materialien wollen wir die Prognose des Zahns verbessern und Ihre Gesundheit erhalten.

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